I’m A MOJAK

Der Hut ist da und mich drängte es seit erhalt des Paketes auf eine Tour mit dem tollen neuen Teil.
Es dauert auch nicht lange und es war so weit. Ich hatte frei und der Wetterbericht versprach einigermaßen gutes und stabiles Wetter. Also den Termin angepeilt, Sachen gepackt und los ging es.
Wie schon kurz mal erwähnt, bereits beim erhalt des Paketes war ich begeistert von der Aufmachung davon. Weiter ging es mit dem Auspacken des Hutes und dem ersten Anprobieren. Ich war ja eher skeptisch ob der Hut überhaupt passt. Mittlerweile habe ich ja schon den einen oder anderen Hut bestellt, probiert und dann bemerkt dass er nicht so 100%ig passt. Ganz anders war es bei meinem „The Soul“ von Mojak! Der passte schon beim ersten Versuch wie angegossen. Und alles was ich dafür tun musste war, wirklich nur den Kopfumfang zu messen.
Warum es dieses Modell wurde ist kurz gesagt. Ausschlaggebend dafür war das kleine Schwarze Band das es mir möglich macht den Hut am Kopf zu befestigen, evtl. bei starkem Wind oder den Hut sogar vom Kopf zu nehmen und ihn dann am Rucksack zu befestigen ohne in extrem verknautschen zu müssen.
Auch von der Verarbeitung des Hutes war ich von Anfang an begeistert. Zusätzlich noch die Nachhaltige Herstellung und der Umgang mit unserem überaus schützenswertem Planeten, ich war froh dass ich solch ein Produkt in meiner näheren Umgebung finden konnte. Auch das war für mich ein sehr positiver Aspekt bei Mojak.
Als ich dann früh morgens aus dem Bett krabbelte um das erste Abenteuer mit meiner neuen Kopfbedeckung anzugehen überlegte ich noch kurz ob ich nun die Regensachen einpacken sollte oder nicht. Der Wetterbericht hat ja lediglich Wolken vorausgesagt…
Kurze Zeit später war ich dann unterwegs mit bepackten Rucksack. Die Regensachen hatte ich nicht drinnen denn ich hatte sie schon angezogen. Es war von Anfang an feucht und kalt. Meine Ohren freuten sich über die mitgebrachte Mütze. Ebenso freute sich mein Hals und mein Gesicht über den wärmenden Schal. Somit konnte ich zumindest ein wenig die Bettwärme wieder herstellen.
Ungefähr nach ca. 3-4 Stunden war es dann nicht mehr feucht und kalt sondern es regnete richtig. Der Hut kam nun unter die Regenhaube des Rucksacks und dort blieb er für ca. eine weitere Stunde. Danach ließ der Regen nach, meine Kapuze und die Mütze kamen vom Kopf und im Austausch dafür der Hut drauf.
Letztendlich war ich 7,5 Stunden unterwegs, hab einige Fotos gemacht und hatte eine gute Zeit draußen.
Ich bin mit meiner derzeitigen Ausrüstung total zufrieden, bin bestens geschützt vor jeglicher schnell wechselnden Wetterlage und deswegen ist es auch toll zu wissen dass ich mich auf meine neue Kopfbedeckung auch zu 100% verlassen kann!
Neue Abenteuer können kommen!
I`m a MOJAK!
I’m a MOJAK

Der Nasenfelsen im Nationalpark (The Nose in the Bavarian Woods)

Irgendwie hab ich in den letzten Monaten ein wenig Abstand zu meiner direkten Umgebung bekommen. Ich war weniger im Nationalpark unterwegs. Eher auf der Suche nach interessanten Plätzen in weiterer Ferne.
Umso schöner ist es nun wo ich mich vermehrt in heimischen Gefilden bewege. Angetrieben durch eine sehr interessante und inspirierende Internetseite

www.pepes.de

wurde ich auf neue, alte, mir unbekannte Pfade gebracht.
Ich hatte das Gefühl dass ich schon alles Interessante aus meinen heimischen Wäldern kenne. Doch ich wurde eines Besseren belehrt. Durch diese neue Erkenntnis zeigte sich mir erneut wie riesig, leer und doch von alten Steigen durchzweigt unser Nationalpark ist.

Ich machte mich auf den Weg die „Nose“ aus dem Bayerischen Wald zu erkunden.
In Finsterau ging es los.
So viel sei zum Wegverlauf gesagt. Ich fand es wunderschön den gesamten Weg sowie die Natur für mich allein zu haben. Und so soll es auch bleiben finde ich. Und ich bin mir sicher dass jeder der diese alten Wege kennt und die „Einsamkeit“ in der Natur liebt, ebenso fühlt. Ich möchte hier keine genauen Angaben machen wie und wo der Weg sich langzieht. Tut mir Leid dass das im Verschwiegenen bleibt, aber es sei auch gesagt dass jeder der genau sucht auch fündig werden kann 😉
Auch sei gesagt dass diese Steige teilweise wirklich sehr anstrengend zu gehen sind. Aufgrund der zahlreich umgestürzten Bäume sei besondere Vorsicht bei den empor stehenden spitzen Ästen zu geben. Und ausserdem sollte man immer ein paar Minuten mehr einplanen denn es ist einfach wunderschön und obendrein gibt es ständig grandiose Aussichten auf die sich selbst regulierende Waldwildnis.

Meine Impressionen dieser Tour gibt es nun im Anhang…

Nasenfelsen – Fuji FP100c45

Schönfeldspitze 2653m

Schon vor Jahren, beim ersten Anblick dieser markanten Felsnase im Steinernen Meer, war ich von ihr begeistert…

Sie ist mit 2653 m ü. A. nach dem Selbhorn der höchste Berg des Steinernen Meeres.

Die Schönfeldspitze liegt am südlichen Rand des Massivs, oberhalb von Maria Alm im Pinzgau (Bezirk Zell am See, Land Salzburgs), westlich des Hochkönigs. Der formschöne pyramidenförmige Gipfel ragt aus der Karsthochfläche des Steinernen Meeres eindrucksvoll empor und ist auch von Berchtesgaden aus zu sehen. Bei einer Bootsfahrt über den Königssee nach St.  Bartholomä steht die Schönfeldspitze zunächst beherrschend über dem jenseitigen Ufer des Sees; sie wird jedoch von den Vorbergen umso mehr verdeckt, je mehr man sich dem Südufer nähert.

2016 wagte ich schon eine Versuch ihr wundervolles Gipfelkreuz in echt zu sehen.
(Eine Holzpietà mit der Figur des toten Jesus als Querbalken bildet das außergewöhnliche Gipfelkreuz der Schönfeldspitze. Es wurde vom Kapruner Bildhauer Anton Thuswaldner geschaffen[1][2] und von der Alpenvereinsjugend Saalfelden aufgestellt.)
Leider vergebens. Trotzdem konnte ich auf dieser Tour ein paar interessante Bilder einfangen…

Riemannhaus/Schönfeldspitze – Polaroid 55

Dieses Jahr war es allerdings dann soweit!
Der Gedanke an diesen Gipfel und dem Kreuz ließ mich nicht los und somit startete ich in Begleitung von David Hössinger nochmals einen Versuch, diesmal waren wir erfolgreich. Trotz des anhaltenden Dauerregens wurden wir letztendlich am Gipfel und beim absteigen vom selbigem von der Nässe verschont. Zumindest bis nach der Schlüsselstelle. Kurz danach setzte der Regen wieder ein und hielt auch die kommenden drei Stunden. Gut durchnässt kamen wir dann überglücklich am Parkplatz an und trockneten dann unsere Sachen in der nun scheinenden Sonne…

Riemannhaus/Schönfeldspitze – Polaroid 665

Die genaue Route unserer Tour kann man diesem Link mit Karte entnehmen:

Schönfeldspitze 2653m

(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Schönfeldspitze)

Ein Tag im Elbsandsteingebirge

Seit geraumer Zeit spielte ich mit dem Gedanken und Verlangen diesen Ort einmal zu besuchen. Es sollte im April 2017 soweit sein.

Ich und Christian machten uns auf den Weg durch Tschechien um in der Sächsischen Schweiz auf Roland zu stoßen. Dieser sollte unser Guide für die Tour sein.

Früh morgens ging’s los. Stockfinster aus den Schlafsäcken und dem Auto in Richtung Kleiner Winterberg, Idagrotte, Carolafeslen und wie sie alle hießen.

Der Traum wurde samt traumhaften Sonnenaufgang war und endete mit den leckersten Tomaten Nudeln die man sich vorstellen kann.

Tourenplan

Elbsandsteingebirge – 35 Velvia

Nationalparkdurchquerung, von Bayerisch Eisenstein nach Finsterau

Es war mit Sicherheit eine der anstrengendsten Touren die ich jemals gemacht habe. Mit freundlicher Begleitung von David H. begab ich mich am 05.09.2013 auf die ca. 60km lange Wanderung.
Oder besser gesagt ich begab mich wieder auf die Wanderung. Zu diesem Zeitpunkt war es der dritte Anlauf. Beim ersten mal waren wir total überladen, beim zweiten mal versuchte ich es alleine und beim dritten mal nun sollten wir es am weitesten schaffen…

Vorab erstmal vielleicht noch wie es dazu kam dass ich mir diese Strecke ausgesucht habe. Und zwar hörte ich von Leuten die Non-Stop Wanderungen über einige hundert Kilometer machen. Ich wollte mich einfach dieser Herausforderung stellen und sehen ob ich es schaffe, auch wenn es ein gutes Stück kürzer ist trotzdem diese Distanz wofür man normal drei Tage unterwegs ist auf einmal gehen zu können.

Damit man sich mal vorstellen kann wie die Strecke aussieht hier die Karte

Durchquerung – Karte

mit Link zur Tourenbeschreibung auf www.outdooractive.com.

Einen Tag zuvor parkten wir dann schonmal ein Auto am Wistelberg-Parkplatz in Finsterau, irgendwie mussten wir ja wieder nach Hause kommen wenn wir am Ziel sind. Wir packten unsers Rucksäcke fertig, das Gewicht bei meinem war etwas um die 10 kg. Fehlen durfte natürlich nicht die Polaroid 250 Kamera mit ein paar Packungen Fuji FP3000 Film.
Als das erledigt war machten wir uns noch einen gemütlichen Abend mit einer feinen Pizza und gingen zeitig schlafen.
Und dann ging’s los. Wir fuhren in Freyung so früh los das wir ziemlich genau um 4 Uhr in Bayerisch Eisenstein die Wanderstöcke in die Hände nahmen, die Stirnlampen anknipsten und uns auf den Weg in Richtung Zwieslerwaldhaus machten.
Noch schlaftrunken ging’s die ersten Kilometer in totaler Finsternis und im Schein der Stirnlampe durch den Wald. Die Abzweigung zum Schwellhäusel liesen wir links liegen und folgten dem anderen Weg. Kurz darauf viel uns zum ersten mal die magische Schönheit der Natur in’s Auge. Wir machten eine kurze Rast und hatten die Stirnlampen aus. Kein Licht, kein Geräusch, keine Eile. Und noch dazu ein ganzer Himmel voller Sterne die uns vorkamen als würden sie uns jeden Moment auf unseren Kopf fallen.
Nach ein paar Minuten Innehalten zog es uns aber dann doch weiter. Vorbei am Zwieslerwaldhaus und ab in Richtung der ersten Gipfel, das waren der Kleine sowie der Große Falkenstein. Mittlerweile dämmerte es auch schon schön langsam, d.h. die ersten Fotos konnten gemacht werden.

Durchquerung – Fuji FP3000/I

Was nun darauf folgt ist einer der schönsten Abschnitte des gesamten Nationalparks, die Schachten. Ehemalige Weidegründe mit uralten knorrigen Bäumen die ruhig im Wald liegen, ähnlich kleinen Inseln im Meer. Ich liebe diesen Abschnitt.
Leider befindet sich auch eine überaus langweilige und nie enden wollende Sandstraße auf diesem Streckenabschnitt. Und zwar zieht sich diese monotone Sandstraße nach verlassen des Jährlingsschachten hin bis zum Beginn des Lindberger Schachten. Genauer gesagt knappe 5 km. Hiernach geht die Wunderwelt Schachten, inklusive Moore und Filze, wieder weiter. Vorbei am Latschensee und immer dem Wegweiser, welcher sich ständig vor einem befindet und die Gestalt des Rachels angenommen hat, folgen.

Durchquerung – Fuji FP3000/II

Zu seinem Fuße kann man schon erkennen dass dies der steilste und zugleich anstrengenste Teil der Tour werden wird. Vor allem nach einem halben Tag den man eh schon unterwegs war. Nichtsdestotrotz begannen wir den Anstieg auf den Rachel mit Vorfreude auf eine delikate Mahlzeit auf dem Gipfel. Es darf eine weitere Butterbretze verspeist werden. Mhhh… Salzig und fettig, was kann es besseres geben nach den ganzen süssen Energieriegeln der vergangenen Stunden.
Endlich auf der Rachelwiese angekommen war ich froh den schwierigsten Teil des Aufstieges geschafft zu haben. Noch ein kurzes Stück auf den Gipfel und dann ein paar Minuten Rast. Zuvor hatten wir uns jedoch am Waldschmidthaus noch unsere Wasserreserven aufgefüllt.

Durchquerung – Fuji FP3000/III

Die Bretze war gegessen und ein Teil des Wasservorrats aufgebraucht schon rief der abgelegene Grenzweg zwischen Rachel und Lusen. Durch Wälder mit Tot- und Frischholz, durch Moorgebiete und über leichte Hänge kamen wir der Dämmerung und dem Lusengipfel näher. Das „schlechter“ werdende Licht war auch der Grund wieso es keine Fotos mehr gabt ausser den beiden folgenden.

Durchquerung – Fuji FP3000/IV

Der Sonnenuntergang stand uns kurz bevor und diesen erlebten wir auf dem Gipfel des Lusen. Es war wunderbar dort angekommen zu sein. Wir wussten es war nun nicht mehr all zu weit. Ein Weilchen plauderten wir mit einem Fotografen aus Passau der extra wegen des Neumondes und der Sternenfotografie den Gipfel des Lusen besuchte.
All zu lange hielten wir uns nicht dort oben auf denn es wurde immer dunkler und es dauerte nicht lange und wir brauchten erneut unsere Stirnlampen wieder. Im Schein dieser ging es nun Richtung Kirchlinger Stand. Wir gingen und stolperten den dicht bewachsenen Trampelpfad dorthin entlang.
Über die Schwarzbachklause und die Reschbachklause ging es dann noch auf den Seibensteinkopf. Als wir den erreicht hatten konnten wir somit auch den letzten Gipfel abhaken der auf unserem Plan stand. Teilweise zur Tortur wurde nun der Weg zum Wistelberg. Man spürte deutlich wie die Kraft und die Konzentration nachließ. Wir mobilisierten unsere Letzten Kräfte und schafften auch diese Hürde noch.
Überglücklich erreichten wir nach genau 20 Stunden und 15 Minuten das Auto.

2015 versuchten wir es auch nochmal und scheiterten erneut.

Irgendwie ist mir diese Gesichte nun wieder eingefallen und ich spüre ein seltsames Jucken in den Beinen…

Von Modrava in’s Lusental

Schon lange wollte ich dort hin. Und an diesem, damaligen Herbsttag sollte es passieren.

Zusammen mit dem Franz Bogner machte ich mich früh morgens auf den Weg. Nach gut einer Stunde Fahrt von Freyung aus erreichten wir unser erstens Zwischenziel, den großen Königsfilz (Chalupska Slat). Eises Kälte und einsame Stille begrüßte uns als wir vom Auto ausstiegen. Wunderbar.
Nach einem kurzen Fussmarsche erreichten wir den herrlich in die Landschaft eingebetteten Moorsee. Ein paar Fotos später ging’s auch schon wieder weiter, schließlich hatten wir noch einen guten Fussmarsch vor uns.

Zuerst aber nochmal ein wenig im Auto sitzen bis wir schließlich in Modrava ankamen und zügig einen Parkplatz fanden. Von nun an geht’s zu Fuss weiter. Den Streckenverlauf kann man folgender Karte und dazugehörigem Link entnehmen:

Modrava – Lusental – Karte

Streckenverlauf: Modrava – Lusental

Es sollte ein wunderbarer Herbsttag werden. Und unser Ziel, das Lusental (Breznik), wird mich nicht das letzte Mal gesehen haben.
Von hier aus ging’s zurück auf asphaltierter Strasse bis hin zum Parkplatz.

Ein paar Eindrücke dieser Tour finden sich hier im Anschluss:

Chalupská Slat‘ & Lusental – Fomapan 100

Dein Leben beginnt dort, wo deine Komfortzone endet

Nach einem langen Tag, sehnt man sich eigentlich nach einem warmen Bett in geborgener Umgebung, aber erstens kommt es oft anders und zweitens als man denkt…

Es sollte für mich ein bis dato unvergessliches und einmaliges Erlebnis werden.

Plan war es in den verschneiten Bergen auf einer Berghütte zu nächtigen, nur leider schaffte ich den Weg vor haufenweise Neuschnee Verwehung und aufziehendem Nebel nicht. Mir wurde auch der Rückweg zum Auto durch einen See abgeschnitten. Somit blieb mir nur übrig die frostige Nacht bei -10 Grad auf einem Fliesenboden vor einem Klohaus zu verbringen.

Zuerst war ich höchst überrascht dass mir die Möglichkeit genommen wurde in einem mich schützendem Haus zu übernachten. Als ich um Unterkunft fragte teilte man mir mit dass dies nicht möglich wäre und somit stand ich da.
Einerseits gefiel mir die Idee und das Gefühl dass ich die kommende Nacht im Freien biwakieren werde, auf der anderen graute mir auch davor dass ich in meinen durchgeschwitzten Sachen in meinem Schlafsack schlafen sollte. Es blieb mir aber nichts anderes übrig und so ließ ich die Nacht kommen und hoffte zumindest dass sie trocken blieb. Auch hoffte ich dass etwa wild umherstreifende Tiere keinen Gefallen an mir finden würden, ebenso wie so mancher Revierförster.

Nach einer unruhigen und durchfröstelten Nacht kam ein neuer und sonnendurchfluteter Morgen und ich genoss als erster die Ruhe und das Naturparadies vor direkt rund um meinen Schlafplatz.

Es war wundervoll!

Und ich wurde um eine Erfahrung reicher…

Dein Leben beginnt dort, wo deine Komfortzone endet.

Watzmann Ostwand – Polaroid 79

Zur Verabschiedung des Winters…

Gibt’s hier noch eine Auswahl meiner, über die letzten Jahre angesammelten Polaroid Bilder aus dem Bayerischen Wald. Alle wurden mit abgelaufenem 4×5 Polaroid 52 Film aufgenommen.

„Wie so alte Bilder…“

Mir persönlich gefällt genau dies an dieser Serie. Von Anfang an war ich immer skeptisch mit diesem Filmtyp aber mit der Zeit des Fotografierens und als Gesamtpaket gesehen lässt mich dieser grobe und „unreine“ Film genau in die raue und kalte Bayerwald-Landschaft eintauchen. So wie in etwa das Leben früher hier gewesen sein musste. In der Zeit als diese alten Bilder gemacht wurden…

Bayerwald – Polaroid 52

Wenn sich der Winter verabschiedet

Dies ist immer der Zeitpunkt im Jahr auf den sich die meisten Leute freuen. Ja, es wird wärmer, die Tage länger und auch das Gemüt fühlt sich wohl mehr beflügelt.
An den Tagen an denen die Sonnenstrahlen stärker werden und der Schnee schmilzt gibt aber auch der frostige Boden seine für die letzten Monate behüteten Geheimnisse preis…

Nicht nur Knospen und Blumen verstecken sich da. Auch Käfer und Insekten erhöhen ihren Herzschlag und eben auch größerer Tiere „erwachen wieder zum Leben“.
Manche zumindest…

Was mir vor ein paar Tagen vor die Linse kam zeigte mir wie hart eben so ein Winter wirklich für manche Lebewesen sein kann. Was da genau passiert ist weiß ich nicht, aber für mich wirkte es auf einer Seite so harmonisch, als ob der Fuchs sich hier zu seinem letzten ruhigen Schlaf hingelegt hatte.
Auf der anderen ist diese Szenerie voller Verzweiflung. Die Wälder, die schützende Heimat des Fuchses, nicht weit entfernt, schon in Sichtweite, und trotzdem reichte die Kraft nicht mehr aus diese zu erreichen.
Vielleicht war aber auch einfach die drei Meter hinter dem Fuchs vorbeiführende Hauptstrasse Schuld am verenden dieses Tieres.

Egal welches Schicksal dem Fuchs widerfahren ist, es machte mich sehr traurig dieses wunderschöne Tier so leblos aber irgendwie doch so wach daliegen zu sehen.
Mit diesen Bildern möchte ich auf den Fuchs aufmerksam machen der so leise und still verendete und alle anderen darauf aufmerksam machen dass da draussen noch mehr wilde Tiere leben auf die man achten sollte…

Der Fuchs – Polaroid 55

Zum Adalbert-Stifter-Denkmal

Wanderschuhe angezogen, den Hund an die Leine gespannt und den Rucksack geschultert. Somit war alles startbereit für die Tour vom Dreisesselparkplatz über den Hochkamm und dem Bayerischen Plöckenstein bis hin zum Dreiländereck. Anschließen weiter zum Böhmischen Plöckenstein und dem kurz darauf folgenden Adalbert-Stifter-Denkmal.

Ein bisschen erschwerend kam hinzu dass ich diese Tour im Schnee machte. Erhofft hatte ich mir bei den doch recht kalten Temperaturen der letzten Tagen einen eingefröstelten Obelisk inmitten der böhmischen Wälder vorzufinden. Anders als erwartet waren die Temperaturen doch schon um einiges wärmer und ein blanker Steinobelisk erwartete mich auf der tschechischen Nationalparkseite.

Nichts desto trotz sollte es eine wunderbare Tour werden mit magischen Ausblicken weit hin bis in die Alpen hinein. Aber seht doch selbst…

Karte Adalbert-Stifter-Denkmal

Hier der Link zur Seite mit der Wanderroute.

Adalbert-Stifter-Denkmal – Ilford HP5
Adalbert-Stifter-Denkmal – HP5 4×5

Ich bin dann mal Raus!

Wieder war es einmal tiefer Winter, schön langsam ändert sich ja die Jahreszeit und die wärmende Sonne kommt zurück, und genau das war für mich die magischste Zeit im Verlauf eines Kalenderjahres. Alles ist eiskalt, gefroren und leise. Kein Rascheln, kaum Vögelstimmen und ebenso kaum Menschenstimmen, das Wetter ist unwirtlich und die meisten genießen die Zeit vor dem warmen Ofenrohr.
Mich hingegen plagt nur ein Gedanke, ICH MUSS RAUS!

Gesagt getan und mein Ziel war der Tummelplatz oberhalb von der Sagwassersäge. Schoki freute sich auch dass ich wieder mal unsere ganze Ausrüstung einpackte. Diese Zeiten sind ja rarer geworden und somit hat auch unsere alte Hundedame wieder genug Reserven für eine kalte und mittelmäßig anstrengende Wandertour gesammelt.

So gut wie alleine waren wir ein paar Stunden im Winter-Wunderland unterwegs und genossen diese magische Stimmung…

(Die Wanderroute bitte in einem neuen Fenster öffnen um den Verlauf genauer sehen zu können)

Wanderroute Großallmayerschloss
Tummelplatz Winter 2017 – Polaroid 55

Eine alternative Fotografietechnik

Bald ist es vorbei mit meinen überlagerten und über die letzten Jahre gesammelten Polaroid bzw. Sofortbildfilmen. Was mach ich nur wenn die alle weg sind? Das ist die Frage die mich schon seit einiger Zeit quält. Schließlich will ich meine ach so geliebte 4×5 Ebony Kamera weiter benutzen. Natürlich geht das mit den herkömmlichen Planfilmen. Sehr gut eignen sich hier für mich die schwarz-weiß Filme da ich in meiner neuen Dunkelkammer diese sehr gut entwicklen kann. Jedoch soll’s auch schon wieder etwas spezielleres sein als diese Filme. Was mir sehr gut gefällt ist die Fotografie auf Glasplatten mit dem Nassplatten Kollodium Verfahren.

Hierzu muss man wissen dass alle hierfür benötigten Chemikalien höchst gesundheits- und umweltschädlich sind. Darauf sollte man sich vorbereiten und Gefäße bereitstellen in welchen man diese aufsammeln und zum recyceln bringen kann.
Auch ein paar andere Vorbereitungen muss man treffen. Und zwar braucht man einen Glasplattenhalter für die Kamera sowie einen Tank für das Silbernitrat Bad.

Der Grobe Ablauf schaut dann wie folgt aus:
Man benetzt die Glasplatte mit dem zähflüssigen Kollodium und lässt sie dann für ca. 3 Minuten in der Silbernitratlösung baden um einen lichtempfindlichen Fotofilm zu bekommen. Sobald man die Platte aus dem Silbernitratbad holt und in den Plattenhalter legt muss unbedingt alles im Rotlicht passieren! Danach gilt es zügig das Bild aufzunehmen denn das muss passiert sein bevor die Platte getrocknet ist (deswegen der Name „Nassplattenverfahren“). Auch die Entwicklung der Platte muss bei nassem Zustand erfolgen. Die Entwicklung darf aber nur so lange andauern bis man die ersten Kontraste auf der Platte sieht und nicht wirklich länger sonst kann man wieder von vorne beginnen! Sieht man die ersten Kontraste, den Entwicklungsprozess mit fliesendem Wasser stoppen. Dies bitte jedoch mit Auffangschale! Und dann ab damit in den Recyclinghof! Danach legt man die Platte in die Fixierlösung und sieht den magischen Prozess vor seinen Augen. Hierfür kann man das Rotlicht ausmachen und das normale Licht anschalten.
Und trara! Schon hat man das erste Bild in der Hand.
Noch trocknen lassen und mit der Sandarack Lösung vor dem Verkratzen schützen.

Seit einiger Zeit versuche ich nun schon das ein oder andere akzeptable Foto mit dieser Technik hinzubekommen. Ja, es stand schon überall geschrieben dass diese Technik erstens sehr aufwendig ist und zweitens sehr viel Geduld benötigt. Aber dass das so lange dauert konnte ich mir wirklich nicht vorstellen. Die ein oder andere Glasplatte hab ich mittlerweile schon verbraucht und auch den ein oder anderen Tropfen Chemie hab ich mittlerweile schon so gefühlvoll wie nur möglich über die Platten laufen lassen. Die ersten paar Male waren wirklich sehr ernüchternd und ich hab schon mit dem Aufgeben geliebäugelt. Es ist einfach überhaupt nichts passiert. Wie ich nun weiß lag das daran dass ich die Bilder in der Wohnung gemacht habe. Diese Fenster filtern einfach zu viel UV Licht…
Hierauf brachte mich ein Meister dieser Technik, der Christian Heigner. Er erklärte mir so einige Sachen und zeigte mir auch wie ich mit diesen einzelnen Sachen umgehen musste.
Wie ich merkte lag es irgendwie auch an meiner damaligen Chemie. Bei seinem Silbernitrat wie auch bei seinem Entwickler sah das Ergebnis irgendwie anders aus als bei mir. Hmmm… Da musste was neues her. Oder soll ich vielleicht das Ganze doch lieber lassen?

Mich ließ die Faszination, ähnlich wie damals beim Beginn mit den Polaroids, einfach nicht mehr los und ich MUSSTE mir neue Chemikalien holen. Diese bestellte ich Ende letzten Jahres in Prag bei Mamut Photo.
Wieder ging das große Hoffen auf akzeptable Bilder los. Jedoch schon beim ersten Versuch bemerkte ich einen Unterschied des Bildergebnisses. Es wurde interessanter und die Bilder besser. Ich werde also weiter machen. Demnächst entsteht auch unter Projekte Projekte eine eigene Sparte für diese Art von Fotografie. Ich freu mich drauf und auch auf die kommenden neuen Herausforderungen.

Hier schonmal eine kleine Auswahl meiner bisherigen für mich zufriedenstellenden Bilder…

Kollodium 4×5

So ein Abend am Dreisessel

Es war ein Tag wie kein anderer und genau an diesem Tag klingelte unverhofft das Telefon. Es zeigte mir eine Nachricht an in der stand ob ich etwa schon was vor hätte heute und falls nicht ob ich Lust auf eine kleine Fototour zum Dreisessel hätte.

Nicht lange brauchte ich bis ich überlegt hatte und entschied dass ich sehr wohl Lust habe diese Unternehmung in die Tat um zu setzen. Schnell war der Fotorucksack gepackt und die Räder meines Reisevehicels bewegten sich in Richtung dieses Gipfels.

Dort traf ich auf den Nachrichtenschreiber Kilian Schönberger. Er fragte mich ob ich etwa zufälllig Schokolade dabei habe, erhätte Lust auf ein Stück. Zur gleichen Zeit sprang Schoki aus dem Wagen…

Es sollte ein kühler aber atemberaubender Abend des 15. Dezembers 2016 werden.

Aber seht selbst…

Dreisessel Abendsonne – 35mm Fuji Velvia 50

 

Königsfilz (Chalupská slať) und Modrava (Březník)

Einige Zeit spielte ich schon mit dem Gedanken den Lusen endlichmal von der tschechischen Seite her bewundern zu wollen. Immer wieder  kam dieser Gedanke wenn ich auf jenem Gipfel stand welchen ich mir von Březník anschauen wollte.

Im Herbst 2015 war es dann endlich so weit. Ich und der Waidlafoto zogen früh morgens vor Sonnenaufgang los um zuerst den Großen Königsfilz erleben zu dürfen.

Dieser lag uns leise und gefroren zu unseren Füßen. Wie gut dass wir warme Kleidung mitgebracht hatten. Den angekündigten warmen Herbsttag konnten wir auf alle Fälle noch nicht verspüren. Aber egal, es war traumhaft den im Laufe der Zeit ankommenden Wildgänsen beim Landen und Starten auf der Wasseroberfläche des Moorsees zuzuschauen.
Als auch dann schön langsam die Sonne am Rand des Horizontes zu erahnen war schmolz auch langsam aber sicher der vereiste Rand des Sees und man konnte die Wärme der Herbstsonne auch am Gesicht und den Händen spüren.

Wegverlauf zum Großen Köngisfilz

Als wir weiterzogen war es mittlerweile schon heller Morgen geworden und unser nächstes Ziel war nun das Lusental.
Vom Wanderparkplatz, welcher kostenpflichtig (tschechische Kronen nicht vergessen!) ist, in Modrava ging es auf gut markiertem Wanderweg in Richtung des Lusentals.
Ich war fasziniert von dem Anblick der Schönheit dieser Landschaft.
Nach einer kurzen Rast und ein paar Streifzügen durch die tschechisch-deutsche Wildnis ging es aus asphaltiertem Weg zurück in Richtung Modrava und unserem Auto.

Wegverlauf im Lusental

Danke Franz für diese Exkursion in diese wunderschöne Waldwildnis!

Chalupska Slat – Polaroid 669

Unsere erste Rachel-Tour

Für mich als „einsamen“ Wanderer stimmt dies natürlich nicht ganz so aber irgendwie war’s doch wie eine erstmalige Begehung…

Werden wir das schaffen? Wie lange halten wir durch? Ist der Weg zu lange? Wo kann man eventuell abkürzen?

Fragen über Fragen und letztendlich wart ich mir sicher ich finde darauf nur eine Antwort wenn ich dieses „kleine“ Abenteuer einfach auf mich bzw. uns zukommen lasse.
Von UNS spreche ich weil mich diesmal zusätzlich zur Schoki noch unsere Jonna begleitet hat.

Los ging’s in Spiegelau zuerst mit dem Igelbus in Richtung Gfäll Parkplatz. Ein unvergesslicher Teil für Jonna. Diese Busfahrt gefiel ihr so sehr, sie spricht noch heute davon.
Vom Gfäll Parkplatz machten wir uns dann zügig auf den Weg zum Waldschmidthaus. Bei wunderbarem Wanderwetter war es eine Freude diese Höhenmeter in Angriff zu nehmen. Durch das angenehme Schaukeln der Kraxe und der entspannenden Atmosphäre des Hochwaldes dauerte es nicht all zu lange bis Jonna ihren Kopf gemütlich auf die Schlafauflage legte.
Ein Weilchen später waren wir dann auch schon am Waldschmidthaus vorbei und hatten nur noch ein paar steile Meter bis zum Rachelgipfel und unserer wohlverdienten Brotzeit. Runter mit der Kraxe und raus aus selbiger. Platz gemacht und Reisverschluss auf. Es wurde gegessen, getrunken und Jonna wollte sich die Beine vertreten. Schoki genoss unsere windstilles Plätzchen und alle waren gut gelaunt.
Nach einem Weilchen ging’s weiter. Sollen wir zurück oder besuchen wir noch den Rachelsee? Fragen über Fragen aber wieder tat ich es so wie schon morgens. Lassen wir’s auf uns zukommen und wir werden sehen.
Also auf zur Rachelkapelle und anschließend zum See. Mal wach mal schlummernd genoss Jonna sowie Schoki und ich allerdings in komplett wachem Zustand unsere Tour über die Bayerwaldwogen.
Das Highlight für Jonna, gleich nach dem Igelbus-Abenteuer, war sicherlich der Besuch des Rachelsees. Es gab einige Steine zum reinwerfen, genügend Wasser um darin Barfuß zu laufen und auch Holzstämme um darauf zu balancieren. Eben alles was so ein Entdecker-Herz höher schlagen lässt. Ein Weilchen verweilten wir an diesem wunderbaren Ort.
Danach ging’s weiter in Richtung Gfäll Parkplatz und wieder mit dem Igelbus zurück zu unserem Auto.

Nach ca. fünf Stunden waren wir dann wieder auf dem Heimweg. Wie hier beschrieben wählten wir den Rundweg „Auerhahn„.

Machen! und nicht sich davor drüber Gedanken mach ob’s gut wird oder nicht. Sicherlich gehört einiges miteingeplant wenn man so einen jungen Begleiter hat aber trotzdem gibt es keinen Grund solch eine Tour nicht zu machen. Es war eine wundervolle Erfahrung die ich sofort jedem weiterempfehlen würde. Voraussetzung ist allerdings dass man selber einen Gefallen an dem Vorhaben finden muss.

Rachel Tour Mit Jonna – Fuji Provia 100

Der Biber

Als dieses Jahr der Frühling kam vielen mir vermehrt diese angestauten Bäche auf…

Es war mir eine Freude festzustellen dass diese kleinen fleissigen Nager rund um uns herum ihre Behausungen bauen. Ob das aber alle so sehen? Ich bin mir ziemlich sicher dass das nicht der Fall ist.

Für jedoch ist es ein schön zu sehen welch grandiose Arbeit diese Tiere leisten. Ganze Seeen entstehen durch das abgenagte und aufgestapelte Holz. Ganze Bäche werden aufgestaut. Immer wieder ein Wunderwerk wie ich finde.

Sehr sehenswert wie ich finde!

Biber – Polaroid 51

Island-Impressionen auf Polaroid Chocolate Film

Es werden bald vier Jahre dass unsere Reise auf Island schon wieder der Vergangenheit angehört. Unglaublich aber wahr. Für mich wirkt es immer noch als wär’s erst vor ein paar Monaten gewesen. Unvergesslich ist diese Insel für mich…

In der folgenden Galerie zeige ich die Insel im Hohen Norden von ihrer schokoladigen Seite.

Viel Spass und ich schwelge noch ein wenig weiter in den Erinnerungen…

Iceland – Polaroid Chocolate 100

Die Pferde auf Island

Ein ganz besondere Pferderasse gibt es auf dieser kleinen Nordinsel.

Das Islandpferd.

Vor allem bekannt für ihren eigensinnigen Reitstil dem „Tölt“ aber auch überaus bemerkenswert sind diese relativ kleinen Tiere für ihr Leben das sie in dieser oft kalten und unwirtlichen Landschaft führen. Die wohl perfektesten Pferde für die Vikinger.

Mit ein paar Bildern möchte ich mich bei diesen Tieren bedanken dass wir mit Ihnen so schöne Eindrücke sammeln durften auf ihrere Insel.

Iceland Horses – Polaroid 669, ATZ, 59, Time Zero
Iceland Horses – Polaroid 54

Erneut Südtirol

Beim ersten mal war’s gut aber immer noch hatte ich die Gedanken in Südtirol…
Ich musste nochmal hin.
Gesagt, getan. Diesmal nicht zwei sondern drei Tage.
Los geht’s!

Nach der Frühschicht ging’s wieder über den Großglockner. Diesmal war der Schnee schon großteils weg. Erster Stop war jetzt Heiligenblut. Der kleine Ort am Fusse des Großglockners ist ein wunderbares Postkarten Motiv mit seiner einzigartigen Kirche, umgeben von dieser malersichen Berglandschaft.

Der Jungfernsprung. Erneut ein Stop auf unserer diesmaligen Tour. Letztens waren wir schon hier und ich bin dank dieses tosenden Wasserfalls nass geworden. Diesmal wieder. Wieso? Das Blatt Polaroid 55 wollte sich beim ersten Besuch nicht entwickeln und bescherte mir nicht das Bild das ich mir erwünschte, da ich dieses Blatt erst zu Hause entwickelte konnte leider kein zweiter Versuch gemacht werden. Diesmal sollte es besser laufen. Das Bild war schnell gemacht und glücklich und zufrieden ging es weiter Richtung Drei Zinnen.

Auf dem Weg dorthin kamen wir noch am Toblacher See vorbei. Nach erneutem kurzen Stop konnten nun die Zinnen kommen.
Dort angekommen bereiteten wir uns unser Schlaflager im Bus und genossen noch ein leckeres Abendessen. Ich spielte noch mit dem Gedanken danach ein paar Nachtaufnahmen dieser Gegend zu machen. Ich entschied mich allerdings schnell wieder um. Es war eiskalt draussen und der warme Schlafsack lockte einfach zu stark nach dem langen Tag.
Der nächste Tag begann für uns mit einem warmen Kaffee und eisigen Temperaturen auf dem Weg zur Dreizinnenhütte.
Wir erkundeten den einen oder anderen Bunkerweg im Fels, bestiegen einen kleinen Gipfel mit grandioser Aussicht auf die Drei Zinnen und den Toblinger Knoten, den Sextenstein, und setzten unseren Weg fort in Richtung der sogenannte „Langen Alm“. Von dort aus ging’s noch Richtung Parkplatz, in’s Auto und angesteuert wurde unser heutiger Übernachtungsplatz, der Pragser Wildsee.

Nach einem guten Start am See und einem leckeren Frühstück stand dann unser letztes Ziel auf dem Plan, Seceda.

Unbedingt wollte ich diese wilde Felsformation diesmal sehen. Es war das beste Wetter und somit wurde dieser letzte Teil unserer Tour auch noch eine Augenweide.

Südtirol es war schön, Freyung wir kommen wieder.

Drei Zinnen – Polaroid Chocolate 100
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