Dein Leben beginnt dort, wo deine Komfortzone endet

Nach einem langen Tag, sehnt man sich eigentlich nach einem warmen Bett in geborgener Umgebung, aber erstens kommt es oft anders und zweitens als man denkt…

Es sollte für mich ein bis dato unvergessliches und einmaliges Erlebnis werden.

Plan war es in den verschneiten Bergen auf einer Berghütte zu nächtigen, nur leider schaffte ich den Weg vor haufenweise Neuschnee Verwehung und aufziehendem Nebel nicht. Mir wurde auch der Rückweg zum Auto durch einen See abgeschnitten. Somit blieb mir nur übrig die frostige Nacht bei -10 Grad auf einem Fliesenboden vor einem Klohaus zu verbringen.

Zuerst war ich höchst überrascht dass mir die Möglichkeit genommen wurde in einem mich schützendem Haus zu übernachten. Als ich um Unterkunft fragte teilte man mir mit dass dies nicht möglich wäre und somit stand ich da.
Einerseits gefiel mir die Idee und das Gefühl dass ich die kommende Nacht im Freien biwakieren werde, auf der anderen graute mir auch davor dass ich in meinen durchgeschwitzten Sachen in meinem Schlafsack schlafen sollte. Es blieb mir aber nichts anderes übrig und so ließ ich die Nacht kommen und hoffte zumindest dass sie trocken blieb. Auch hoffte ich dass etwa wild umherstreifende Tiere keinen Gefallen an mir finden würden, ebenso wie so mancher Revierförster.

Nach einer unruhigen und durchfröstelten Nacht kam ein neuer und sonnendurchfluteter Morgen und ich genoss als erster die Ruhe und das Naturparadies vor direkt rund um meinen Schlafplatz.

Es war wundervoll!

Und ich wurde um eine Erfahrung reicher…

Dein Leben beginnt dort, wo deine Komfortzone endet.

Watzmann Ostwand – Polaroid 79

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